Samstag, 25. September, 12 Uhr. Ab ins Auto und bei strömenden Regen in Richtung Süden. Doch in Italien wurde ich sofort mit einem Schneefall am Brenner begrüßt. Also hoffte ich das wenigstens nicht mehr Regen und Schnee von oben kommt und um 13 Uhr war ich dann auch schon dort, an der Talstation der Plose-Bahn. Ich zog mir die Regenbekleidung an und machte mich auf den Weg zu meinem ersten Testrun. Fazit: Tolle Strecke, die mit vielen bösen und rutschigen Wurzeln versehen ist. Ich fühlte mich gut für das morgige Rennen und so ging ich am nächsten Tag mit einer guten Einstellung in das Rennen. Durch meine späte Anmeldung (1 Woche vor Nennschluss) hatte ich eine hohe Startnummer was die Folge hatte, dass ich aus der letzten Reihe startete. Aber das war mir in diesem Moment egal. Ich fühlte mich gut und wollte von hinten aufholen und außerdem war es mein erster Massenstart. Ich kam gut vom Start und überholte gleich einige Leute. Kurz bevor es von der Schipiste in den Wald ging machte ich einen Abflug in einer nassen, hängenden Linkskurve. Quer über die Piste gerutscht und schon wieder haben mich ein paar Fahrer zurück überholt. Doch im sehr anspruchsvollen Waldstück gab ich alles und konnte mich wieder ein bisschen nach Vorne arbeiten. Dann ging es noch kurz über Asphalt bergab, bevor wir im flachen noch bis zum Domplatz strampelten und ich nochmals 3 Plätze gut machen konnte. Schlussendlich bin ich unter den 300 angemeldeten Fahrern 94. geworden. Es war ein sehr tolles Rennwochenende und ich habe beschlossen, dass ich nächstes Jahr mehrere Downhill Marathons fahren werde.




