Hi liebe Blogleser!
Ich bin gerade auf Bikeurlaub mit dem Camper quer durch die Alpen unterwegs.
Die schönsten Strecken möchte ich euch jedoch nicht vorenthalten und stelle sie in den nächsten 3 Wochen vor.
Es tut uns Leid, dass wir euch nur so wenige Fotos präsentieren können, da wir diesen Roadtrip an einem kleinen Video arbeiten. Aber keine Angst das fertige Filmchen wird sicher auch hier gepostet.
TAG 1:
Nur zusammenpacken und gegen 5 dann Richtung St. Moritz die Heimat verlassen.
Ein netter Campingplatz ist auch kurz vor St.Moritz schnell gefunden und in einem kleinen Landgasthof hier im Engadin wird das kleine Finale mit den Einheimischen und ein paar deutschen Touristen verfolgt.
Uruguay go!!!
TAG 2:
Am Morgen noch schnell den Hund ausführen und dann gleich los durch St. Moritz auf den Maloja Pass.
Doch in St. Moritz fielen mir die Schilder für das 17. British Classic Car Meeting auf. Als alter Autofan mussten die klassischen Fahrzeuge aus Vor- und Nachkriegszeit gründlich bestaunt werden.
Am Maloja Pass angekommen wollten wir ursprünglich zur Quelle des Inns kraxeln, doch bei Temperaturen knapp unter 40°C wäre es eine Qual gewesen sich im Sonnenhang hinaufzuhangeln. Lieber das Bike vom Träger und am Schattenhang einen steilen Panoramaweg raufstrampeln. Nach Nachdem der Traktorpfad nach ca 200 Höhenmetern eben in ein Tal zieht, drehe ich um und finde einen technischen Singletrail der mich über ein kleines Steinfeld und wenige enge Serpentinen auf eine freie Wiesenfläche bringt.
Bremse auf und schön den Untergrund zum pushen verwenden. Mit viel Speed und Flow dem Tal entgegen ist das Schönste beim Biken.
Dann noch mit dem Camper nach Italien rüber zu Lago di Como (Comosee) und Stellplatz suchen.
TAG 3:
Diesen Tag beschliessen wir noch eine Nacht an diesem Platz zu bleiben und um die Langeweile am Platz zu vertreiben schwang ich mich mit meinem Dad aufs Bike.
"Wohin foan ma?"-"Keine Ahnung, da hintn eini!", war seine Antwort und wir strampelten ins Hinterland des Sees. Auf Asphaltstraßen ließen wir viele Höhenmeter schnell hinter uns und wir schwitzten zu Mittag um die Wette.
Da hier kein Trail wieder ins Tal führte schossen wir auf Asphalt wieder ein Stück weiter ins Tal. Als die Hänge wieder besiedelt waren, fuhr ich im Urban DH Style durch die steilen Häuserschluchten hinab. Als ich einen schmalen "Weg" entdeckte freute ich mich zu früh, es war die Kanalisation in der ich meine Turns surfte.
Nachdem ich mich aus der Kanalisation herausorientiert hatte fand ich noch ein Stück klassischen Singletrails neben den Häusern, der uns bis zum See brachte. Alles in allem muss ich sagen eine gelungene Tour und die Ausritte in den Häuserschluchten machten enorm Spaß.
TAG 4:
Der Tag beginnt mit einer Panoramafaht mit dem Camper über die Seen zwischen Itlaien und der Schweiz. Am Lago Maggiore haben wir einen netten Campingplatz gefunden. Nach einer guten Pizza endet der Tag ohne biken.
TAG 5:
Das Frühstücksciabatta genossen und ab aufs Bike auf eine "keineahnungwohintour". Ca 200 hm überm See trafen wir 2 Schweizer mit Ortskenntnis. Der Herr empfahl uns als Ziel den Lago d'elio vorzunehmen. Er sagte es sei nicht so weit. nur in 3 Kilometern links abbiegen und den paar Schildern folgen. Insgesamt waren es dann 800 hm Aufstieg.
Noch beim Uphill kreuzten wir oft einen Trail namens Sentiero 3V, der schön flowig schien und laut Karte auch bis ins Tal führte. Mit Infos einer ortskundigen Frau erfuhren wir dass der Trail nur Anfangs so sei, gegen Ende auf S3 - S4 Niveau (601er Niveau).
Man kann auch abkürzen und nur den flowigen Teil fahren.
Und da ich die Tour so geil fand und sie in keinem Führer beschrieben steht erkläre ich sie euch genauer:
UP: In Maccagno (200 hm) bei der Eisenbahnbrücke gehts los in Richtung Supermercato. Beim Supermercato rechts einbiegen und der Höhenstraße folgen.
Bei 400 hm zweigt eine Straße nach links ein mit den ersten Schildern Lago d'elio. Einfach den Schilder folgen bis zum Lago (knapp 1000 hm).
DOWN: Die gleiche Asphaltstraße wieder 2 Kehren zurück und nach einer unscheinbaren Brücke links hinunter. Man erhält ein gutes Gefühl für den Trail und kann nach den ersten 20 hm wieder auf Asphalt fahren. Wer sich weiter für den TRail entscheidet fährt ca 20 Meter auf Asphalt und dann wieder rechts in den Wald. Doch alles is gut angeschreiben.
Bei der Hälfte kommt man in ein typisch italienisches Dorf welches im Hang gebaut ist. Immer Links halten. Hier entscheidet sich zum letzten Mal wer den harten Teil des Trails in Angriff nimmt und wer die Asphaltstraße nach hause fährt.
Die Trailfahrer folgen der Asphaltstraße nach unten bis sie die nächsten Schilder "Sentiero 3V" sehen. Nicht zu verfehlen und auch der restliche Trail ohne Gabelung oder Kreuzung bis zum See.
Die "Langweiler" müssen wieder 50 hm aufwärtstreten bis sie zu einer Aussichtsplattform kommen. Von dort der Höhenstraße nach unten folgen.
Beide Strecken spannend und eure Trailberichte oder Erlebnisse bitte bei den Kommentaren posten.
TAG 6:
Nach der anstrengenden Tour vom Vortag sind wir ohne Biken ins Val Verzasca gefahren. Landschaftlich traumhaft und am Talende in Sonogno ist ein Parkplatz auf dem Camping erlaubt ist.
TAG 7:
Am nächsten Morgen fuhren wir das erste Mal zu dritt aus (unser junger Hund soll noch nicht lange alleine bleiben). Nur 200 Höhenmeter rechts in ein weiteres Tal über Schotterstraßen hinein. Plötzlich landet ein Hubschrauber mitten am Weg und lädt ein paar Leute ein. Nach einer kurzen Trinkpause landet der Helikopter erneut und lädt große Säcke mit Material auf. Wieder zurück beim Camper werden die Bikes aufgeladen und der Weg nach Flims in Angriff genommen.
TAG 8:
MICHI KOMMT!
Wegen seiner Teilnahme bei der CrossCountry ÖM im Ötztal konnte Michael erst jetzt zu uns kommen.
Ich vertrieb mir das Warten auf dem 2 minuten vom Campingplatz entfernten Pumptrack. Um 16h kommt Michael endlich und wir fahren beide bis weit nach Sonnenuntergang die Hügel und Kurven in immer schneller werdendem Tempo. Auch der Afterworktrail (Northshores) wurde von uns ran genommen, sowie die Rampen des Skateparks nebenan.
TAG 9:
Der erste Bikepark Besuch steht am Programm.
Trinkblase füllen, Kamera einpacken und auf nach Flims Dorf. Nach dem Kartenkaufen mit 2 Sesselliften zum Start auf 1800m. Die erste Fahrt enttäuschte sehr, da Bikeparks wie Leogang und Oberamergau doch noch eine andere Nummer sind. Doch bei der 2. Fahrt haben wir auch die Strecke mit etwas weniger Flow genossen.
Eine Menge gute Videoclips sind während den Fahrten entstanden und am Abend wurden diese gleich in unser Video eingeschnitten.
Dad hat inzwischen eine Raftingtour für den nächsten Tag reserviert auf die wir uns freuten.
TAG 10:
Mit 20 Minuten verspätung losgekommen und durch hirnrissige Fahrmanöver mit dem Camper kamen wir sogar 5 Minuten zu früh am Vorderrhein an. Wir bekamen eine Einweisung in die Raftingausrüstung und die Gefahren im Wasser. Wir shuttelten mit der Rhätischen Bahn im Neoprenoutfit und Paddel in der Hand nach Ilanz.
Ab ins Wasser und 1 Stunde Rafting im Rhein durch die Rheinschlucht. In Versam aus dem Raftingboot ausgestiegen legten wir unseren figurbetonten Neoprenanzug ab und schlüpften in unsere Badehose. Schnell noch von alle verabschieden und zur Grillstadion um ein BBQ der Extraklasse zu geniesen.
Mit dem Camper fuhren wir noch bis nach Zermatt.
TAG 11:
Wer sich schon einmal für Biken in Zermatt interessiert hat, hat sicher schon vom Gornergrat gehört, auf welches wir uns mit der Zahnradbahn shutteln ließen. Oben angekommen und durch die riesen Masse an Japanern durchgekämpft hatten entschieden wir uns für die flowige Variante des Downhills und fuhren immer dem Matterhorn entgegen.
Am Riffelsee legten wir unsere Mittagspause ein und 2 "Wurschtbrote" später fuhren wir weiter. Im letzten Teil der Strecke fand Michael eine Kurve mit Kante nach unten perfekt um einen Scrub zu probieren und es kam wie es kommen musste. Ein Sturz mit mehr oder weniger schlimmen Folgen, der eine Arm ganz aufgeschürft, am anderen Arm ist der Daumen aufs doppelte angeschwollen.
Fazit: 3 - 4 Tage bikefrei im Bikeurlaub
TAG 12:
Michael muss diesen Tag noch mit Biken aussetzen und ruht sich im Camper aus. Doch Philipp und Peter strampelten von Zermatt aus zum Tufteren und von dort über Singletrails zurück nach Täsch.
TAG 13:
Nur die Fahrt von Zermatt nach Chatel in Frankreich und dort bauten wir den Camper am Parkplatz des Bikeparks Chatel auf.
TAG 14:
Gleich in der Früh richteten wir uns für einen nassen Bikeparktag her und kauften die Tageskarten.
Auf der ersten Fahrt stieg die Begeisterung für diesen Bikepark mit jedem Meter und das schlechte Wetter war gleich vergessen. Nach 2 Platten bei Michael war die Stimmung zwar etwas gedrückt, doch einmal die Strecke namens FLUID runtergefahren und alle waren wieder happy.
Fazit: Bikepark Chatel ist der beste Bikepark den wir bisher gefahren sind.
Bikeparkranking: Chatel - Leogang - Oberamergau - Saalbach - Flims - Bad Wildbad - Nordpark











guten tag
AntwortenLöschenhört sich ja sehr interessant an eurer trip
ich habe eine frage ihr habt geschrieben dass ihr auf dem Parkplatz des chatel bikeparks gecampt dass würde ich auch gerne dieses Jahr mit ein paar freunden machen nun würde ich gerne von euch einmal wissen ob es da öffentliche toilleten und duschen gibt und wie es mit der Stromversorgung dort aussieht
antwortet mir bitte an janismaixner@gmx.de
mfg janis maixner